publiziert am 21.08.2012 auf 20min.ch
Gitarren-Musik und Gott sind seine Leidenschaft: Samuel Hug ist der erste Heavy-Metal-Pfarrer der Schweiz.
Düstere Gestalten, laute Musik und satanische Symbole – die Heavy-Metal-Szene scheint auf den ersten Blick alles andere als christlich. Pfarrer Samuel Hug (30) aus Wattenwil BE sieht das anders: «Viele Metal-Texte befassen sich mit dem Glauben. Aber klar provoziere ich mit meinem Auftreten gewisse Leute.» Seit fast vier Jahren ist Hug Pfarrer in Wattenwil.
Mischung aus Metal-Konzert und Gottesdienst
Seine Metal-Leidenschaft wollte er deswegen nicht aufgeben: «Auch ich musste erst lernen, dass Religion und Metal unter einen Hut passen.» Darum hat er das christliche Heavy-Metal-Netzwerk unblack.ch gegründet. Nun will er noch einen Schritt weiter gehen: Im November plant er in Worblaufen den ersten Heavy-Metal-Gottesdienst der Schweiz. «Es soll eine Mischung aus Metal-Konzert und Gottesdienst sein», so Hug. Dafür wurden eigens eine Band zusammengestellt und passende Metal-Songs gesucht.
Seit mehreren Jahren vertritt er Gottes Wort in der Szene. Regelmässig trifft er sich mit anderen Metal-Anhängern im Keller seines 600-jährigen Pfarrhauses, um Musik zu hören, zu beten und auch mal ein Bier zu kippen. Hug betreut übrigens nicht nur seine eigenen Schäfchen: In der Armee ist er Seelsorger. «Die Metal-Musik hilft mir, mit den Soldaten ins Gespräch zu kommen.»
Mischung aus Metal-Konzert und Gottesdienst
Seine Metal-Leidenschaft wollte er deswegen nicht aufgeben: «Auch ich musste erst lernen, dass Religion und Metal unter einen Hut passen.» Darum hat er das christliche Heavy-Metal-Netzwerk unblack.ch gegründet. Nun will er noch einen Schritt weiter gehen: Im November plant er in Worblaufen den ersten Heavy-Metal-Gottesdienst der Schweiz. «Es soll eine Mischung aus Metal-Konzert und Gottesdienst sein», so Hug. Dafür wurden eigens eine Band zusammengestellt und passende Metal-Songs gesucht.
Seit mehreren Jahren vertritt er Gottes Wort in der Szene. Regelmässig trifft er sich mit anderen Metal-Anhängern im Keller seines 600-jährigen Pfarrhauses, um Musik zu hören, zu beten und auch mal ein Bier zu kippen. Hug betreut übrigens nicht nur seine eigenen Schäfchen: In der Armee ist er Seelsorger. «Die Metal-Musik hilft mir, mit den Soldaten ins Gespräch zu kommen.»