Das Leiden der Chihuahuas in der Schweiz

publiziert am 21.03.2013 auf 20min.ch

Der Chihuahua ist der beliebteste Import-Hund der Schweiz. Elende Zuchtbedingungen rufen aber Tierschützer auf den Plan. Nationalrat Jositsch fordert nun eine Bewilligungspflicht.

Der Chihuahua ist der Importschlager unter den Hunderassen. 1734 Hunde wurden 2012 offiziell aus dem Ausland importiert. «Die Hauptklientel für Chihuahuas sind junge Frauen aus Vororten», sagt Julika Fitzi von der Gesellschaft Schweizer Tierärzte. Sie bestellten den Hund per Klick im Internet oder liessen ihn sich vom Freund schenken. «Diese Personen brauchen den Hund als Modeaccessoire», ist Tierschützerin Susy Utzinger überzeugt.

Doch meist kommt der vermeintliche Liebling schon schwer geschädigt in der Schweiz an. Erste Anzeichen, dass mit den Hunden etwas nicht in Ordnung ist, machen sich schnell bemerkbar. «Nach zwei Tagen haben sie Fieber und Durchfall. Fast die Hälfte der Tiere stirbt. Kommen sie nach einer Woche zum Tierarzt, haben sie Würmer und Parasiten», sagt Tierärztin Fitzi. Verhaltensstörungen würden bald danach sichtbar.

Entweder sind sie völlig apathisch, oder dann aggressiv, sagt Corinne Abplanalp von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten Schweiz. Kaputte Hunde? «Ja», sagt sie, «die sind wirklich verhaltensgestört. Sie kläffen, zerstören Dinge und machen Terror.» Die Käuferinnen seien mit einem solchen Verhalten bald überfordert und würden das Interesse verlieren, so Utzinger. «Oftmals werden die Tiere dann im Bekanntenkreis oder in der Familie weiterverschenkt.»

Bettwanzen in der Infanterie-Rekrutenschule 5

publiziert am 21.08.2012 auf der Website des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport

Drei Zimmer mit etwa zwanzig Betten der Kaserne Colombier sind von Bettwanzen befallen. Betroffen ist die Infanterie-Rekrutenschule 5. Alle nötigen Massnahmen sind bereits eingeleitet worden.

Am Donnerstag vergangener Woche ist erstmals festgestellt worden, dass sechs Betten in einem Zimmer in der Kaserne Colombier von Bettwanzen befallen sind. Im Lauf des Wochenendes hat sich herausgestellt, dass trotz eingeleiteter Sofortmassnahmen weitere zwei Zimmer ebenfalls befallen sind.

Sämtliche nötigen Massnahmen wurden umgehend eingeleitet: die Zimmer werden in den nächsten zwei bis drei Wochen von einer privaten Spezialfirma desinfiziert, ebenso die Gänge und die Sanitäranlagen. Die Angehörigen der Armee, welche in den betroffenen Zimmern waren, sind bereits anderweitig untergebracht. Zudem werden die Armeeangehörigen bei Bedarf ärztlich versorgt und ihre Ausrüstung wird ausgewechselt.