«Fulvio Pelli hätte sich damals rasieren sollen»

publiziert am 07.09.2012 auf der Website der Berner Zeitung

Hanspeter Bühler ist überzeugter Bartgegner. Mit einem Leserbrief zog er den Zorn von Bartträgern auf sich. Im Videointerview erklärt er, weshalb er Bärte verabscheut.

Schuld war der Dreitagebart des frisch gekürten Mister Schweiz Sandro Cavegn. PR-Berater Hanspeter Bühler aus dem Zürcher Unterländer Dörfchen Weiach regte sich darüber so sehr auf, dass er dem «Tages-Anzeiger» einen Leserbrief schrieb. Der Dreitagebart sei unhygienisch, affektiert und provinziell.

Die Reaktionen auf Twitter liessen nicht lange auf sich warten. Dort wurde seine Bartkritik umgekehrt als bünzlig und anachronistisch bezeichnet. Auch in der Leserbriefspalte des «Tages-Anzeigers» wehrten sich die Bartträger. Sie kanzelten sein Urteil als pauschal und totalitär ab.

Schnauz ab

Bernerzeitung.ch/Newsnet sprach im Videointerview mit Bühler über seine Bartaversion. Und von Daniella Gurtner, Modechefin der Zeitschrift «Annabelle», wollten wir wissen, ob Bärte tatsächlich unmöglich sind.

Während Daniella Gurtner mit wenigen Vorbehalten Männer mit Bart in Ordnung findet*, kennt Hanspeter Bühler weiterhin keine Gnade. Vor allem entrüstet er sich über öffentliche Personen, die Haare im Gesicht haben. So sind ihm die Mehrtagebärte der Nationalräte Fulvio Pelli (FDP) und Alexander Tschäppät (SP) ein Grauen. Und dem Zürcher Nationalrat Hans Fehr (SVP) empfiehlt er, den Schnauz abzuschneiden.

(*Anm. d. Red.: Im Video wurden zwei Schauspieler verwechselt. Tom Selleck spielte in der Serie «Magnum», Don Johnson in «Miami Vice».)

[Der Videobeitrag kann hier angesehen werden.]